Das Klinikum Landshut setzt auf funkwerk W1002-Access-Points der Funkwerk Enterprise Communications GmbH (FEC). Die neue WLAN-Infrastruktur im Klinikum Landshut ermöglicht die mobile Visite und ist ein Schritt auf dem Weg zur vollständigen digitalen Patientenakte: Ärzte und Krankenhauspersonal können so während der Visite unmittelbar vor Ort auf alle gespeicherten Patientendaten zugreifen und sind nicht mehr auf papiergebundene Dokumente angewiesen. Weitergehende Verordnungen und Untersuchungen gibt das Pflegepersonal direkt während der Visite in die elektronische Patientenakte auf dem Krankenhausserver ein. Damit verringert sich zum einen die Nachbearbeitungszeit einer Visite deutlich, zum anderen schließt die direkte Eingabe am Patientenbett Fehler aus, die bei einer späteren Übertragung in das Krankenhaus-Informationssystem auftreten können.
Der funkwerk W1002 von FEC ist speziell für den medizinischen Bereich zugelassen. Das Zertifikat bescheinigt den Access Points die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), die für den WLAN-Einsatz in medizinischen Einrichtungen notwendig ist. So ist sichergestellt, dass sensible medizinische Diagnosegeräte nicht beeinflusst werden und die Messergebnisse zuverlässig sind. Auf Empfehlung der e-concept GmbH, die mit der Realisierung der Infrastruktur beauftragt wurde, vernetzt das Klinikum Landshut 15 Stationen, dabei kommen insgesamt 81 Access Points von Funkwerk EC, einem Unternehmen der Funkwerk AG, zum Einsatz. Für die Sicherheit der sensiblen Patientendaten ist das WLAN über ein VPN-Gateway abgesichert, außerdem müssen sich die Clients per WPA-Schlüssel an den Access Points authentifizieren.
Stephan Erber, Stellvertretender Leiter Stabsabteilung IT-Management/EDV des Klinikums Landshut: "Die Akzeptanz der neuen mobilen Arbeitsplätze ist bei Ärzten und Pflegern sehr hoch. Die Installation und Konfiguration der funkwerk W1002-Access-Points verlief reibungslos und zu unserer vollsten Zufriedenheit, auch jetzt im Betrieb gibt es keine Probleme. Für uns lohnt sich die WLAN-Einführung doppelt: Zum einen verliert das Krankenhaus weniger Geld durch nicht abgerechnete Leistungen, denn das Pflegepersonal gibt alle Maßnahmen direkt in ein WLAN-taugliches Notebook ein. So hat die Verwaltung für die Abrechnung mit den Krankenkassen eine lückenlose Dokumentation, es geht kein Eintrag über die erbrachten Pflegeleistungen verloren. Gleichzeitig bleibt auch dem Pflegepersonal mehr Zeit für die Patientenbetreuung. Statt bei der zeitaufwändigen Nachbearbeitung der Visiten kann es jetzt direkt beim Patienten sein."
Als nächsten Schritt will das Klinikum den Internetzugriff über WLAN für Patienten ermöglichen. Auch diese Anforderung meistert der funkwerk W1002-Access-Point dank der Multiple-Service-Set-Identifier(SSID)-Funktion. Damit kann neben dem bereits bestehenden Netz ein separates WLAN-Netz über die gleichen Access Points bereitgestellt werden. Die Abrechnung und die Autorisierung des Patienten-WLAN übernimmt ein Modul in der neuen TK-Anlage. Bernhard Engelhardt von der e-concept GmbH: „Dies war einer der Gründe, warum wir dem Klinikum Landshut die FEC-Access-Points empfahlen. FEC stellt alle notwendigen Komponenten aus einer Hand bereit, so lassen sich spätere Kompatibilitätsprobleme ausschließen.“
Über das Klinikum Landshut
Die für die Schwerpunktversorgung in der Region zuständige Klinik mittlerer Größe (16 Fachabteilungen, 543 Betten, 19.500 Fälle pro Jahr) ist das größte Krankenhaus der Region Landshut und des westlichen Teils von Niederbayern mit Einzugsbereich in die angrenzenden Landkreise Oberbayerns hinein.
Als akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München ist das Klinikum in der Chirurgie sowie der Inneren Medizin in die Ausbildung der Medizinstudenten eingebunden. Ferner werden an einer angegliederten Berufsfachschule ständig rund 160 Pflegekräfte ausgebildet.
Über 860 Mitarbeiter (Vollkräfte), davon rund 400 medizinisches Personal, bewältigen die rund 19.500 Fälle pro Jahr. Nähere Informationen finden Sie unter http://www.klinikum-landshut.de
