Auf eine neue Gefahr aus dem Internet weist Funkwerk Enterprise Communications (FEC) hin: Links zu vermeintlich harmlosen Flash-Dateien in E-Mails – das ist die jüngste Methode von Spam-Versendern, den Spam-Filter zu umgehen. Der besondere Trick dabei: Nicht die eigentliche E-Mail enthält die Gefahr, sondern die verlinkte Flash-Datei, diese liegt meist auf harmlosen Bilder- und Video-Sites. Klickt der User auf den an sich ungefährlichen Link, leitet ein Redirect in der Flash-Anwendung den User zu einer Spam-Site weiter. Die erste Welle von Flash-Spam wurde bereits Anfang August registriert. Falls Spammer mit dieser Methode Erfolg haben, spricht alles für einen zukünftig gehäuften Einsatz der Spam-Taktik, zum Beispiel zur Verbreitung von Malware.
Die Spam-Versender nutzen eine technisch unübliche Vorgehensweise: Sie verweisen in der E-Mail direkt auf eine Flash-Datei mit der Endung .swf statt – wie sonst üblich – auf die Website, in die die Applikation eingebunden ist. Die Funkwerk Enterprise Communications GmbH, ein Unternehmen der Funkwerk AG, warnt davor, dass Spam-Filter, die rein nach dem Prinzip der Mustererkennung arbeiten, mit dem Aussortieren der Nachrichten überfordert sind. Da der Link in der E-Mail auf eine reguläre Seite – beispielsweise ein Web-2.0-Portal für Bilder oder Videos – verweist, kann die Nachricht nicht anhand des Nachrichteninhalts oder des Absenders aussortiert werden.
Auf eine andere Technologie setzt Funkwerk Enterprise Communications bei den eigenen packetalarm UTM-Systemen: Dort kommt die Commtouch-Engine zum Einsatz, die Spam-E-Mails anhand des Verbreitungsgrades identifiziert. So wird der Ausbruch von Spam-Wellen wie der Flash-Spam bereits frühzeitig festgestellt und die unerwünschte Post zuverlässig herausgefiltert.
Weitere Informationen zur packetalarm UTM-Serie und zum Unternehmen Funkwerk Enterprise Communications finden Sie unter http://www.funkwerk-ec.com/UTM .

