Wie man festlegen kann, welche ISDN-Anschlüsse eine CAPI-Applikation verwenden darf
Kategorie: CAPI
Definierte Nutzung von ISDN-Schnittstellen durch CAPI-Applikationen
Jeder ISDN-Schnittstelle des Routers (egal ob S0/BRI oder S2M/PRI) ist ein sogenannter Stack zugeordnet. Die Numerierung der Stacks beginnt immer bei 0.
Die isdnStkTable gibt die Zuordnung ISDN-Schnittstelle <-> Stack-Nummer an. Die Variable "Number" der isdnStkTable gibt die Stack-Nummer an, die Variable "IsdnIfIndex" enthält den ISDN-Interface-Index, der sich aus Slot und Unit zusammensetzt (vgl. Software Reference).
Jedem ISDN-Stack ist standardmäßig ein sogenannter CAPI-Controller zugeordnet:
Die isdnStkTable gibt die Zuordnung ISDN-Schnittstelle <-> Stack-Nummer an. Die Variable "Number" der isdnStkTable gibt die Stack-Nummer an, die Variable "IsdnIfIndex" enthält den ISDN-Interface-Index, der sich aus Slot und Unit zusammensetzt (vgl. Software Reference).
Jedem ISDN-Stack ist standardmäßig ein sogenannter CAPI-Controller zugeordnet:
| Capi 1.1 | Capi 2.0 | |
| Stack 0 | Controller 0 | Controller 1 |
| Stack 1 | Controller 1 | Controller 2 |
| Stack 2 | Controller 2 | Controller 3 |
Defaultmäßig stehen CAPI-Applikationen alle CAPI-Controller zur Verfügung, wobei manche ältere CAPI-Applikationen jedoch nur den ersten Controller ansprechen können (Controller 0 bei CAPI 1.1 bzw. Controller 1 bei CAPI 2.0 Anwendungen). Dadurch können diese CAPI-Applikationen nur den ISDN-Stack 0 nutzen.
Mit Hilfe der CapiMultiControllerTable kann Einfluss darauf genommen werden, welche ISDN-Stacks welchen CAPI-Controllern zur Verfügung gestellt werden.
Zur Anzeige der CapiMultiControllerTable gibt man auf der Shell ein:
x1200:> capiMultiControllerTable
inx Number(*rw) StkMask(rw) Version(-rw)
x1200:capiMultiControllerTable>
inx Number(*rw) StkMask(rw) Version(-rw)
x1200:capiMultiControllerTable>
Hier gibt "Number" die Nummer des CAPI-Controllers an und "StkMask" die zugehörige Bitmaske zur Auswahl der ISDN-Stacks. Defaultmäßig ist die capiMultiControllerTable leer.









